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>>Der gelbe Salon

Beschreibung des Salons und seines Mobiliars
1776 wurden die Señores José Gregorio Argomedo und Montero de Águila in diesem Haus, dem ihres Grossvaters Don Tomás Argomedo Reyes, geboren. In einem der Zimmer stehen der original Schreibtisch und das Bett in dem Don Tomás Argomedo Reyes schlief.
Eines der Highlights des Salón Amarillo sind die französischen Bacaratt-Kristallleuchter. Früher noch mit echten Kerzen bestückt, werden sie heute aus Sicherheitsgründen nur noch elektrisch betrieben - was ihrem prachtvollen Licht jedoch kaum Einbußen tut. Die Kronleuchter wurden ungefähr um 1800 hergestellt und sind ein Gabe aus dem Hause von Frau Marie Louise Edwards McClure, der Ehefrau von Herrn Arturo Lyón Peña. Über dem großen Kamin in diesem Saal hängt ein Porträt von Ester Vergara Astaburaga, der Gattin von José Toribio Lira, Großvater des jetzigen Gutseigentümer German Claro Lira, und Besitzer der Ländereien seit 1865.


Der Salón Amarillo ist ein Raum voller Geschichten, geschmückt mit vielen Reliquien seinerzeit: ein ca. 110 Jahre altes amerikanisches Steinway Piano, ursprünglich ein original Pianola. Ein Marmortisch von Don Mateo de Toro y Zambrano, dem ersten Regierungspräsident der Junta in Chile 1810. Eine Bar aus einem englischen Schiff von 1700, erworben durch einen Admiral aus Viña del Mar. Ein Sekretär der Familie Lyon Edwards aus wertvollem französischem Holz, sowie verschiedene kleine Elfenbeinfiguren, von denen besonders der „San Juan“ als ein bedeutendes Stück der Sammlung heraussticht. Porzellanteller aus dem deutschen Ludwigsburg (vor 1700), welche gelegentlich sogar noch zu Tisch serviert werden. Eine noch ältere Suppenschüssel (ungefähr 16. Jahrhundert). Eine flämische „Verdure“, ein weiteres Stück aus dem Hause der Familie Edwards, ca. 1700.

Mobiliäre Schmuckstücke: das gelbe Sofa „Imperial“ aus der Epoche Pedros I., von portugisischen Tischlern aus französischen und brasilianischen Mahagoni gebaut. Das blaue Sofa, 18. Jahrhundert, aus hellem französischem Mahagoni. Die Kommode „Imperial“, hergestellt im „maquette“-Stil von María Antonieta, stammend aus der Kollektion von Don Arturo Lyon Peña.

Eine Nichte der Neffin von Señor Argomedo vermachte uns einst die Teetassen ihres Onkels. Besonders hübsch ist auch das handgemalte Frühstücksservice von der Familie Vanderbilt. Eine Sammlung von Holznägeln aus den alten Gebäuden der Kolonialzeit. Original araukanischer Silberschmuck, zwei italienische Stühle (ca. 18. Jh.), eine Sammlung orientalischer Teppiche, jeder von ihnen mehr als 100 Jahre alt, aus verschiedenen Epochen. Über dem Kamin stehen alte Silberkrüge, angefertigt vor 100 Jahren von Minenarbeitern aus dem Großen Norden Chiles. Verschiedene Gemälde berühmter chilenischer Maler wie Pacheco Altamirano und dem Engländer Sommerscale.

Der Gelbe Salon, mit seiner privilegierten Lage mitten im Hotelkomplex, ist der perfekte Ort für kleine Versammlungen, Cocktailabende oder zum Musik hören.



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